Grenzen der EMDR

             

Die Grenzen der EMDR liegen immer da, wo vom Klienten die Verantwortung der Heilung, Besserung oder Veränderung an den Therapeuten abgegeben wird. Wichtig ist in erster Linie der starke innere "Ich will!", das die vom Klienten einzubringenden, wichtige Grundlage eines therapeutischen EDMR-Settings sind. Widerstände, die bewusst oder unbewusst dem inneren Verarbeitungs- und Veränderungsprozess entgegenstehen, blockieren den Erfolg.

 

Kontraindikationen sind gegeben, bei Menschen mit hirnorganischen Erkrankungen (Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma), akute psychotische Syndrome,starker sekundärer Krankheitsgewinn, geringe körperliche Belastbarkeit, Epilepsie, Drogen- oder Alkoholeinfluss, demenzielle Störungen und geistige Behinderung. Ob EMDR zur Behandlung eingesetzt wird, muss immer durch gründliche Anamnese im Einzelfall entschieden werden.

 

Relative Kontraindikation (betrifft:die klassische Augenstimulation)
Augenerkrankungen, die zügige Augenbewegungen links / rechts verbieten oder erschweren. Hier besteht jedoch die Möglichkeit durch Wahl einer alternativen Stimulationsmethode mit EMDR zu arbeiten. 

                                                                                 [Chancen EMDR]