Was genau ist Hypnose?

In meiner Praxisarbeit begegnen mir häufig Klienten, die ein von Hollywoodfilmen oder Disco-Show-Hypnose geprägtes Bild haben, das beschreibt wie Hypnotiseure Menschen willenlos machen oder zu Handlungen veranlassen, die sie im Normalfall niemals tun würden verbunden mit dem Phänomen sich hinterher an nichts mehr erinnern zu können. Auch der Begriff Hypnose (hypnos [griech.] =Schlaf), der vom irischen Arzt J. Braid eingeführt wurde führt oft zu der Annahme, bei der Hypnose handle es sich um einen schlafähnlichen Zustand.

Deshalb ist es mir ein grosses Anliegen diesen Mythen und Klischees ein realistisches Bild entgegenzustellen, das der Hypnose als effiziente und wissenschaftlich fundierte Therapiemethode gerecht wird.

Tatsächlich wird während der Hypnose ein Zustand relativ tiefer Entspannung erlebt, der zwischen Wachbewusstsein und Schlaf angesiedelt ist. Dieser Zustand wird Trance genannt und von den Klienten durchweg als angenehm beschrieben. Das kritikausübende Bewusstsein tritt in Trance einen Schritt zurück und lässt dem Unterbewusstsein den Raum in den Vordergrund zu treten. Durch die erhöhte Suggestibilität, die während der Trance gegeben ist, können Veränderungen des Denkens, Verhaltens und Empfindens nach dem Willen des Klienten positiv beeinflusst werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass Suggestionen dem tatsächlichen Willen des Klienten entsprechen, nur so kann gewährleistet werden, dass diese vom Unterbewusstsein angenommen werden.                    Chancen durch Hypnose

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